Konfliktmanagement Melanie Berger Der ultimative Vergleich der 3 besten Konfliktmanagement Modelle Wissen, Methoden und Modelle
Autor: Melanie Berger

Aktualisiert am 11. Mai 2026

So viele Modelle und Theorien, so wenig Durchblick: Welches Modell kann mir in welcher Situation helfen? Welche Kombination macht Sinn? Heute deshalb hier der ultimative Vergleich der 3 besten Konfliktmanagement Modelle: das Thomas-Kilmann Modell, das Harvard-Konzept und die Eskalationsstufen nach Glasl. Aber nicht nur das; ich zeige dir auch, wie du die drei am besten kombinierst.

Kurz vorab — falls du den vollständigen Methoden-Überblick suchst: Dieser Beitrag fokussiert die 3 besten Konfliktmanagement-Modelle im Direktvergleich. Wenn du die komplette Methoden-Sammlung mit allen 20 wirksamsten Tools brauchst (Glasl, Drama-Dreieck, Eisbergmodell uvm.), geh zum Pillar-Post: Konfliktmanagement: Die 20 besten Methoden, Modelle und Tools im Überblick.

Die drei Modelle im Direktvergleich

Modell
Ideal für
Zeitaufwand
Komplexität
Typischer Einsatz
Thomas-Kilmann
Tägliche Konfliktsituationen, Selbstreflexion
Gering (5–30 Min.)
Einfach
Individuelle Verhaltenswahl
Harvard-Konzept
Verhandlungen, komplexe Interessenkonflikte
Mittel (1–3 Std.)
Mittel
Strategisches Aushandeln
Glasl-Eskalationsstufen
Tiefsitzende, länger schwelende Konflikte
Hoch (Analyse + Intervention)
Hoch
Diagnose + Intervention

Wichtig: Die Modelle konkurrieren nicht miteinander — sie ergänzen sich. In meiner Mediationspraxis kombiniere ich fast immer alle drei: Glasl zur Diagnose, Harvard zur Lösungsentwicklung, Thomas-Kilmann zur Verhaltenswahl.

Vergleich der Modelle auf einen Blick- wofür sind die Modelle geeignet und wann kannst du sie einsetzen?

  • Thomas-Kilmann Modell: Flexibel und schnell anwendbar, besonders gut für den individuellen Umgang mit Konflikten.
  • Harvard-Konzept: Ideal für Verhandlungen und komplexe Konflikte, fördert Zusammenarbeit und faire Lösungen.
  • Eskalationsstufen nach Glasl: Bietet tiefes Verständnis über den Verlauf eines Konflikts und hilft, Eskalationen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Das Thomas-Kilmann Modell

Das Thomas-Kilmann Modell (TKI) bietet fünf verschiedene Strategien für den Umgang mit Konflikten: Vermeiden, Nachgeben, Durchsetzen, Kompromiss und Kooperation. Diese Strategien basieren auf den Dimensionen Durchsetzungsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft.

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  • Vermeiden: Hier tust du so, als gäbe es das Problem nicht. Kurzfristig hilfreich, langfristig eher problematisch.
  • Nachgeben: Du stellst die Bedürfnisse des anderen über deine eigenen. Das ist nett, aber langfristig unbefriedigend.
  • Durchsetzen: Du setzt deine eigenen Interessen durch. Effektiv, kann aber Beziehungen schädigen.
  • Kompromiss: Beide Seiten geben etwas nach. Fair, aber niemand ist wirklich zufrieden.
  • Kooperation: Ihr findet gemeinsam die beste Lösung. Dauert länger, ist aber oft die beste Option.

Das Modell ist besonders nützlich, um schnell eine geeignete Strategie auszuwählen. Es hilft dir, flexibel auf verschiedene Situationen zu reagieren und bewusst eine Methode zu wählen, die am besten passt - denn nicht immer ist Kooperation oder Kompromiss der beste Weg. Wesentlich ist, dass du eine bewusste Entscheidung triffst, welche Strategie für deine Situation am besten passt. Welcher Weg wann am meisten Sinn macht, liest du in meinem Artikel über das Thomas-Kilmann Modell.

Wann ist das Thomas-Kilmann-Modell das richtige Werkzeug?

In der Praxis setze ich das TKM besonders dann ein, wenn Klient:innen vor einer konkreten Konfliktsituation stehen und schnell entscheiden müssen, wie sie reagieren. Typisches Beispiel aus meiner Praxis: Eine Abteilungsleiterin eines mittelständischen Gesundheitsbetriebs kam zu mir, weil ein Kollege sie ständig in Meetings unterbrach. Ihre automatische Strategie: Vermeiden. Das Ergebnis: Frustration und Statusverlust im Team. Nach einer TKM-Analyse entschied sie sich bewusst für „Durchsetzen" in Meetings — und „Kooperation" im Einzelgespräch mit dem Kollegen. Die Situation war nach drei Wochen gelöst.

Drei häufige Fehler bei der Anwendung

  • Nur eine Strategie wählen: Die meisten Menschen nutzen dauerhaft dieselbe Strategie (meistens Vermeiden oder Kompromiss). Das TKM lebt davon, flexibel zu wechseln.
  • Kooperation als immer beste Option sehen: Kooperation ist zeit- und energieintensiv. Für Bagatellen völlig überdimensioniert — hier ist Nachgeben oder Vermeiden oft besser.
  • Das Modell auf andere anwenden statt auf sich selbst: TKM ist ein Reflexionstool für die eigene Reaktion, kein Diagnose-Werkzeug für Kolleg:innen.

Das Harvard-Konzept

Das Harvard-Konzept, auch bekannt als prinzipiengeleitetes Verhandeln, wurde von Roger Fisher und William Ury entwickelt. Es basiert auf vier grundlegenden Prinzipien:

  1. Menschen und Probleme getrennt behandeln: Fokus auf das Problem, nicht auf persönliche Angriffe.
  2. Interessen statt Positionen in den Vordergrund stellen: Finde heraus, was beide Seiten wirklich wollen.
  3. Gemeinsam Optionen entwickeln: Brainstorming ohne Bewertung.
  4. Objektive Kriterien verwenden: Nutze faire Standards zur Entscheidungsfindung.
Harvard Konzept Buch Getting To Yes

Dieses Modell ist besonders effektiv in Verhandlungen und bei komplexen Konflikten, da es hilft, kreative und faire Lösungen zu finden. Es fördert die Zusammenarbeit und führt oft zu Win-Win-Situationen. Außerdem ist es die Basis fast aller moderner Konfliktmanagementansätze. Lies mehr darüber in meinem Artikel zum Harvard-Konzept.

Wann ist das Harvard-Konzept die beste Wahl?

Das Harvard-Konzept greift besonders, wenn mehrere Parteien zusammen eine Lösung finden müssen, die längerfristig trägt. Aus meiner Mediationspraxis: Zwei Geschäftsführer eines IT-Startups stritten seit Monaten über die strategische Ausrichtung — wachsen oder konsolidieren. Beide blockierten Investments des anderen. Mit den vier Harvard-Prinzipien haben wir in drei Sitzungen die dahinterliegenden Interessen freigelegt: Sicherheit vs. Marktchance. Die Lösung war ein Drei-Monats-Pilot für beide Strategien in verschiedenen Geschäftsbereichen — etwas, an das vorher niemand gedacht hatte.

Drei häufige Fehler beim Harvard-Konzept

  • Zu schnell zu Optionen springen: Ohne saubere Interessenanalyse entwickelt man oft Optionen, die das eigentliche Problem nicht lösen. Investiere genug Zeit in Schritt 2.
  • Position als Interesse missverstehen: „Ich will 15 % Gehaltserhöhung" ist eine Position, kein Interesse. Das Interesse dahinter kann Anerkennung, Sicherheit oder Fairness sein.
  • BATNA vernachlässigen: Das Harvard-Konzept lebt davon, die beste Alternative zur Einigung zu kennen. Ohne klare BATNA verhandelt man aus Angst, nicht aus Stärke.

Die Eskalationsstufen nach Glasl

Friedrich Glasl hat ein Modell entwickelt, das die Eskalation von Konflikten in neun Stufen beschreibt. Jede Stufe zeigt, wie der Konflikt sich verschärfen kann, wenn er nicht rechtzeitig gelöst wird.

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Dargestellt ist ein Konflikteskalationsmodell, bekannt als Konflikteskalation nach Glasl, das einen Verlauf von „Win-Win“- bis „Lose-Lose“-Situationen zeigt. Die Stufen 1 bis 3 decken leichte Konflikte ab, 4 bis 6 mittelschwere und 7 bis 9 schwere Konflikte, die mit Interventionsmaßnahmen enden. Eine Person stürzt die Stufen runter.

  1. Verhärtung: Leichte Spannungen, die noch lösbar sind.
  2. Debatte: Härtere Argumente, Meinungsverschiedenheiten werden deutlicher.
  3. Taten statt Worte: Konfrontationen und Aktionen werden intensiver.
  4. Koalitionen: Parteien suchen Verbündete.
  5. Gesichtsverlust: Angriffe auf die Identität des Gegners.
  6. Drohstrategien: Offene Bedrohungen und Eskalation.
  7. Begrenzte Vernichtungsschläge: Ziel ist es, dem Gegner Schaden zuzufügen.
  8. Zersplitterung: Der Gegner soll völlig zerstört werden.
  9. Gemeinsam in den Abgrund: Es gibt keine Rücksicht mehr, totale Konfrontation.

Das Modell hilft, den aktuellen Stand eines Konflikts zu erkennen und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um eine Eskalation zu verhindern. Es ist besonders nützlich in Situationen, in denen Konflikte bereits fortgeschritten sind und drohen, außer Kontrolle zu geraten.

Mehr Details findest du in meinem Beitrag über die Konflikteskalation nach Glasl.

Solange es Haare gibt, liegen sich Menschen in denselben.

Heinz Erhardt

Kabarettist

Der kritische Übergang: Stufe 3 zu Stufe 4

Die wichtigste Schwelle im Glasl-Modell ist der Übergang von Stufe 3 („Taten statt Worte") zu Stufe 4 („Koalitionen"). Ab Stufe 4 können die Konfliktparteien das Problem nicht mehr aus eigener Kraft lösen — sie brauchen externe Moderation oder Mediation.

Typisches Szenario aus meiner Praxis: Der Leiter eines 30-köpfigen Vertriebsteams holte mich erst, als zwei Unterteams sich nicht mehr in denselben Meetingraum setzen wollten — Stufe 5 bis 6. Wäre er bei Stufe 2–3 gekommen, wäre die Lösung in einer einzigen Sitzung machbar gewesen. Bei Stufe 6 brauchten wir sechs Monate strukturierter Schlichtungsarbeit. Der Kostenunterschied: Faktor 20.

Schnelle Entscheidungshilfe: Welches Modell wann?

Diese fünf Szenarien helfen, das passende Modell schnell zu identifizieren:

1. Ich stehe vor einer konkreten Konfliktsituation und muss gleich reagieren

Empfehlung: Thomas-Kilmann. Wähle bewusst eine der fünf Strategien passend zur Situation — statt automatisch in dein Standardverhalten zu fallen.

2. Ich verhandle einen Vertrag oder eine wichtige Vereinbarung

Empfehlung: Harvard-Konzept. Separiere Personen vom Problem, arbeite an Interessen statt Positionen und entwickle mehrere Optionen, bevor du bewertest.

3. Ich habe einen langandauernden Teamkonflikt, der nicht weggeht

Empfehlung: Zuerst Glasl-Analyse, dann entscheiden. Ist der Konflikt auf Stufe 1–3, selbst lösbar. Ab Stufe 4 externe Unterstützung holen — sonst verschlimmerst du die Situation durch Eigenintervention.

4. Zwei Mitarbeiter sind seit Wochen nicht mehr gesprächsfähig

Empfehlung: Glasl-Analyse plus Harvard als Gesprächsstruktur. Vermutlich Stufe 4–5, externe Moderation empfehlenswert. Das Harvard-Konzept gibt die Struktur für das Klärungsgespräch.

5. Ich erkenne an mir selbst, dass ich immer gleich auf Konflikte reagiere

Empfehlung: Thomas-Kilmann als Selbstreflexions-Tool. Welche Strategie ist dein Default? Welche fehlt dir im Repertoire? Der Konflikttypentest hilft bei der Standortbestimmung.

Der ultimative Vergleich der 3 besten Konfliktmanagement Modelle - wie du die Modelle am besten kombinierst

Jedes dieser Modelle bietet wertvolle Werkzeuge für das Konfliktmanagement, und meistens ist die beste Lösung, Elemente aus allen Ansätzen zu kombinieren.

Wenn dein Projektteam in einen Konflikt gerät, weil ein Teil des Teams eine neue Software einsetzen will, während der andere Teil lieber bei der altbewährten Methode bleiben möchte, ist das unser perfektes Beispiel.

Schritt 1: Die Situation analysieren (Glasls Eskalationsstufen)

Beginne mit einer Analyse des aktuellen Eskalationsniveaus nach Glasl. Angenommen, der Konflikt befindet sich auf Stufe 2 (Debatte), dann ist es noch nicht zu spät, die Situation zu deeskalieren, du wirst allerdings schon Hilfe von außen brauchen, wenn sich das nicht ewig in die Länge ziehen soll.

die 3 besten Konfliktmanagement Modelle

Schritt 2: Interessen statt Positionen (Harvard-Konzept)

Verwende die Prinzipien des Harvard-Konzepts, um die Interessen beider Seiten herauszufinden. Stelle sicher, dass die Diskussion nicht persönlich wird, sondern sich auf die Problemlösung konzentriert.

Vielleicht stellt sich heraus, dass die Innovatoren schneller arbeiten wollen, während die Traditionalisten auf Sicherheit und Zuverlässigkeit setzen - jetzt müsst ihr nur noch herausfinden, wie man diese beiden Interessen am besten vereint. Vielleicht könnt ihr die Systeme ja eine Zeit lang parallel laufen lassen?

Schritt 3: Strategien flexibel anwenden (Thomas-Kilmann Modell)

Nun kannst du die fünf Strategien des Thomas-Kilmann Modells in Betracht ziehen. In diesem Fall könnte eine Kooperation die beste Lösung sein, da so beide Seiten eine innovative und gleichzeitig sichere Lösung erarbeiten können. Man könnte auch Kompromisse eingehen wie etwa zunächst eine Testphase für die neue Software vorzuschlagen.


  • Welches Modell passt am besten zu deiner Persönlichkeit und deinem Arbeitsumfeld?
  • Hast du schon einmal eine dieser Strategien angewendet? Wie war das Ergebnis?
  • Wie könntest du diese Modelle in zukünftigen Konfliktsituationen nutzen?

Ergänzende Modelle für tiefere Konfliktanalyse

Die drei Modelle oben sind die Arbeitspferde im Konfliktmanagement. Für tiefere Analyse gibt es ergänzende Werkzeuge, die in Kombination besonders wirksam sind:

Fazit

Es gibt viele unterschiedliche Konfliktmanagementmodelle, die du je nach Situation flexibel anwenden kannst. Die hier gezeigte Kombination - die 3 besten Konfliktmanagementmodelle - ist eine, die in vielen Fällen sehr gut funktioniert, weil sie ganz viele Aspekte abdecken und in vielen Situationen eine gute Hilfestellung bietet.

Übrigens sind auch Konfliktmanagementtrainings ein sinnvoller Schritt, die Anwendung unterschiedlicher Modelle auf den Alltag zu übertragen.

Häufige Fragen

Welche 3 Konfliktmanagement-Modelle sind am wirksamsten?

Drei Modelle decken praktisch alles ab: Das Thomas-Kilmann-Modell zeigt deine fünf Konfliktstile. Das Harvard-Konzept liefert die „sachlich statt persönlich"-Strategie für Verhandlungen. Friedrich Glasls Eskalationsstufen warnen dich, bevor ein Konflikt außer Kontrolle gerät. Welches du brauchst, hängt davon ab, wo du gerade steckst.

Wann nutze ich das Thomas-Kilmann-Modell?

Das Thomas-Kilmann-Modell hilft dir, deinen automatischen Konfliktstil zu erkennen — ob du eher konkurrierst, nachgibst, vermeidest, kompromisst oder kooperierst. Mit diesem Wissen kannst du bewusst andere Strategien wählen, je nachdem was der Konflikt braucht. Vertiefend im Beitrag zum Thomas-Kilmann-Modell.

Wie erkenne ich, welches Modell für meinen Konflikt passt?

Frag dich: Wie ernst ist die Lage (Glasl)? Welcher ist mein automatischer Stil (Thomas-Kilmann)? Können wir noch sachlich kommunizieren (Harvard)? In heißen Konflikten brauchst du eher Deeskalation, in kalten analytischen Konflikten eher Harvard. Je früher du ein Modell anwendest, desto effektiver.

Welche Konfliktmanagement-Methoden gibt es neben diesen 3 Modellen?

Wichtige Methoden: Mediation, Moderation, Supervision, Coaching, strukturierte Gesprächsführung. Ergänzende Modelle: Eisbergmodell, Drama-Dreieck, Grundbedürfnisse nach Grawe. Methoden sind die praktische Anwendung, Modelle das theoretische Gerüst. Übersicht im Beitrag Konfliktmanagement Methoden und Modelle.

Welches Modell eignet sich am besten für Teamkonflikte?

Für Teamkonflikte hilft die Kombination Glasl-Analyse plus Harvard-Konzept. Glasl zeigt den Schweregrad — ab Stufe 4 brauchst du neutrale Moderation. Harvard strukturiert dann das Klärungsgespräch, sodass alle Parteien gehört werden. Mehr Tools im Teamkonflikte-Leitfaden.

Was unterscheidet das Thomas-Kilmann-Modell vom Harvard-Konzept?

Das Thomas-Kilmann-Modell beschreibt individuelles Verhalten — fünf Konfliktstrategien, die du wählst. Das Harvard-Konzept ist ein Verhandlungsansatz für mehrere Parteien mit vier Prinzipien. Thomas-Kilmann beantwortet „Wie reagiere ich?", Harvard „Wie finden wir gemeinsam eine Lösung?". Beide ergänzen sich im Alltag.

Ab welcher Glasl-Stufe brauchst du professionelle Hilfe?

Ab Stufe 4 („Sorge um Image und Koalitionen") solltest du externe Moderation oder Mediation einschalten. Ab Stufe 7 wird professionelle Hilfe dringend — eigenständiges Lösen ist dann fast unmöglich. Der Übergang zwischen Stufe 3 und 4 ist der kritische Punkt für Führungskräfte. Bei Eskalation: Mediation in Wien.

Gibt es ein Konfliktmanagement-Modell speziell für Führungskräfte?

Speziell für Führungskräfte eignet sich die Kombination aller drei Modelle: Glasl für die Lageeinschätzung, Harvard für wichtige Einzelgespräche, Thomas-Kilmann für die tägliche Reaktionswahl. Der schnellste Weg, Theorie in Praxis zu übersetzen, ist ein Konfliktmanagementtraining.

Welches Konfliktmanagement-Modell ist am bekanntesten?

International am bekanntesten ist das Harvard-Konzept von Fisher und Ury — die Grundlage moderner Verhandlungsführung. Im deutschsprachigen Raum ist das Modell der Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl sehr verbreitet, besonders in Mediation. Das Thomas-Kilmann-Modell ist der Klassiker für Selbstreflexion im Management.

Autor

Melanie Berger

...auch bekannt als die schweizerischste Wirtschaftsmediatorin Österreichs - ich löse seit 2020 Konflikte in und zwischen Unternehmen mit einer Erfolgsquote von 95%. Ich biete Wirtschaftsmediation, Konfliktcoaching und Konfliktmanagementtrainings an. In meiner Freizeit höre ich Musik, trainiere, oder werke im Garten herum.

Konfliktmanagement-trainings

mit Melanie Berger

Besser gelöste Konflikte bedeuten mehr Erfolg. In zwei Tagen zu erfolgreicheren Projekten und zufriedeneren Mitarbeitern.

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