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Allgemeiner Hinweis zu veröffentlichten Fallstudien:

Meine Schweigepflicht ist etwas, das ich sehr ernst nehme. Die Fallstudien auf meiner Webseite werden deshalb so abgeändert, dass das Unternehmen nicht mehr erkennbar ist und der Artikel wird erst und ausschließlich nach der schriftlichen Freigabe durch den jeweiligen Klienten veröffentlicht.

Ausgangslage

Der CEO eines schnell wachsenden Start-ups, kontaktierte mich wegen wachsender Konflikte innerhalb seines Teams. Das Unternehmen hatte in den letzten sechs Monaten sein Team auf acht Mitglieder verdoppelt und war in neue Märkte expandiert. Aber mit dem schnellen Wachstum kamen auch Herausforderungen. Es gab Meinungsverschiedenheiten über die strategische Ausrichtung, Spannungen zwischen den alten und den neuen Teammitgliedern und eine allgemeine Unzufriedenheit über die Kommunikation im Unternehmen. Manche Teammitglieder hatten in ihrer Performance massiv nachgelassen. Was bislang am "kurzen Weg" in freundschaftlicher Manier geklärt worden war, führte neuerdings zu massiven Spannungen.

Auftragsklärung und Mediation

Nach der Auftragsklärung mit dem CEO, in der die Ziele der Mediation und die zu behandelnden Themen geklärt wurden, begann der Mediationsprozess mit folgenden Schritten:

1. Einzelgespräche: Ich führte auf Wunsch des CEOs Einzelgespräche mit den Teammitgliedern durch. In diesen Gesprächen hatte jedes Teammitglied die Möglichkeit, seine Sichtweise auf die Konflikte, seine Bedenken und seine Erwartungen an den Mediationsprozess zu äußern. Jedes Einzelgespräch dauerte ca. 30 Minuten.

2. Teammediation: Nach den Einzelgesprächen führte ich eine Teammediation durch. In dieser Sitzung kamen alle Teammitglieder zusammen, um ihre Konflikte offen zu diskutieren. Ich fungierte als neutraler Vermittler, um sicherzustellen, dass alle Stimmen gehört wurden und dass die Diskussion respektvoll und konstruktiv verlief.

3. Themensammlung (Liste): Während der Teammediation sammelten wir eine Liste von Themen, die angesprochen werden mussten. Diese Liste enthielt die Themen

  • Kommunikationsprobleme
  • Unklarheiten über Rollen und Verantwortlichkeiten
  • unterschiedliche Arbeitsstile
  • strategische Meinungsverschiedenheiten.

4. Lösungen zu den Themen: Für jedes Thema auf der Liste erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsam Lösungen und weitere Schritte, die der CEO anschließend freigab. Einige der beschlossenen Maßnahmen umfassten:

  • regelmäßige Teammeetings, um die Kommunikation zu verbessern
  • Durchführen einer Rollen - und Verantwortlichkeitsklärung, um Unklarheiten zu beseitigen
  • Bei strategischen Meinungsverschiedenheiten einigten sie sich auf einen Prozess zur Entscheidungsfindung, der die Beteiligung aller dafür verantwortlichen Teammitglieder auf Basis der neuen Rollendefinition sicherstellt

5. Weiterführende Maßnahmen, um künftig auch mit den unterschiedlichen Arbeitsstilen konstruktiv umgehen zu können:

  • Kommunikationsworkshop: Ein Workshop zur Verbesserung der Kommunikation wurde geplant, um die Teammitglieder in effektiver Kommunikation, aktivem Zuhören und konstruktivem Feedback zu schulen.
  • Konfliktmanagementtraining: Ein weiterer Workshop wurde geplant, um die Teammitglieder in Konfliktlösungstechniken zu schulen - dieser Workshop sollte dazu beitragen, das Verständnis für die Dynamik von Konflikten zu verbessern und die Handlungsmöglichkeiten der Teammitglieder zu erweitern

Ergebnis

Das zweite Follow-up Gespräch ergab, dass die ganzen Punkte, die in der Mediation besprochen wurden, zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden konnte. Es gab einen Abgang im Team, der allerdings umzugsbedingt war und nicht sofort ersetzt wurde. Neue Schwierigkeiten konnten im Team abgefangen werden, ohne dass ein erneuter Eingriff von außen notwendig wurde. Der Klient würde laut eigenen Angaben wieder in ein Mediationsverfahren einsteigen, wenn es einen Anlassfall dazu gäbe.

Kosten

Die Leistungen in diesem Fall umfassten:

  • Vorbereitungsarbeiten und vorbereitende Gespräche
  • 1 Tag Teammediation
  • 1 Tag Kommunikationsworkshop
  • 2 Tage Konfliktmanagementtraining
  • Nachbereitung und zwei Follow-up Gespräche online mit dem CEO (ca. 30 Min.)

Die Maßnahmen, begonnen bei der Mediation dauerten zwei Monate bis zum Abschluss des zweiten Trainingstags. Insgesamt beliefen sich die Kosten dafür auf ungefähr € 12.000.

Im Vergleich dazu kostet der Verlust und das Wiedereinstellen einer Fachkraft im Bereich dieses Unternehmens ein Vielfaches, wie diverse Quellen belegen:

Auch die Kosten, die entstehen, wenn Mitarbeiter demotiviert sind oder es im Unternehmen Konflikte gibt, sind nicht zu unterschätzen. Eine Studie von KPMG beziffert alleine den Zeitverlust aufgrund von Konflikten bei Mitarbeitern um die 15-20%, für Führuungskräfte bis zu 50% (!).

Fallstudie: Wirtschaftsmediation in einem schnell wachsenden Startup - Wirtschaftsmediation Melanie Berger

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