a man and woman standing back to back with their arms crossed

Gesellschafterkonflikte sind – wie alle anderen Konflikte – nicht nur unangenehm, sie können auch ganze Unternehmen in Gefahr bringen. Deshalb lautet die Frage: Wie kann man Gesellschafterkonflikte lösen? Bergen sie vielleicht sogar Chancen und nicht nur Risiken? Lies hier, wie du mit Gesellschafterkonflikten optimal umgehen kannst, so dass sie dir nicht alles verderben.

Die häufigsten Ursachen für Gesellschafterkonflikte

Konflikte unter Gesellschaftern entstehen häufig durch unterschiedliche Visionen und Ziele. Einer will schnell wachsen, während der andere lieber langsam und sicher voranschreitet. Solche Unterschiede in der strategischen Ausrichtung sind häufige Konfliktquellen.

Aber nicht nur das macht Probleme. Ihr habt euch vielleicht nicht klar darüber abgesprochen, wie Gewinne verteilt werden sollen oder welche Investitionen sinnvoll sind (überhaupt ist das mit den Absprachen aka Gesellschafterverträgen so eine Sache, aber dazu kommen wir noch).

Oder nehmen wir den Klassiker: Es ist unklar, was passiert, wenn einer aussteigt – ohne klare Absprachen sind auch da Konflikte vorprogrammiert. Lies hier mehr über die fünf häufigsten Ursachen für Konflikte zwischen Gesellschaftern.

Prävention von Gesellschafterkonflikten durch klare Vereinbarungen

Eine der besten Methoden, um Konflikten vorzubeugen, ist eine solide Gesellschaftervereinbarung. Diese sollte detaillierte Regelungen zu Entscheidungsprozessen, Gewinnverteilung und Nachfolgeplänen enthalten.

Die Krux an der Sache: Viele Unternehmen werden von Menschen gegründet, die bereits eine enge persönliche Beziehung haben. Wenn Freunde ein Unternehmen miteinander gründen, sind aber einige typische Konflikte bereits vorprogrammiert.

Über die Schattenseiten und Dinge zu sprechen, die passieren können, wenn es nicht gut läuft, ist unangenehm, die Euphorie groß. „Wir regeln das dann schon, wir sind ja schließlich Freunde“ hat schon so manches Drama ins Rollen gebracht. Wie das besser geht, zeigt der Artikel Gesellschafterkonflikten vorbeugen: Aufbau einer soliden Vereinbarung.

Praktische Tipps für die Konfliktlösung bei Gesellschafterkonflikten

Wenn Konflikte bereits bestehen, kann etwa Mediation gut helfen. Ein neutraler Dritter erleichtert die Kommunikation und unterstützt die Beteiligten dabei, gemeinsame Lösungen zu finden, wenn die Not groß und gangbare Lösungen außerhalb des Möglichen scheinen. Das Problem in solchen Konflikten ist meistens, dass die Beteiligten emotional stark involviert sind und deshalb das Gefühl bekommen, in einer Sackgasse zu stecken.

In Konflikten sind wir alle eingeschränkt und können oft nur noch in schwarz-weiss denken. Eine Mediation kann helfen, die Welt wieder ein bisschen bunter zu machen und gute Lösungen in Reichweite zu bringen. Und wenn sie nur dabei hilft, eine vernünftige Trennung hinzubekommen. Hier findest du ein gelungenes Beispiel dafür.

Aber nicht nur Mediation hilft – Gesellschafter verpassen meistens jede Menge Chancen, indem sie viele Instrumente in der Prävention und Zusammenarbeit nicht nützen – wie du die Konfliktwahrscheinlichkeit senken kannst, erfährst du im Artikel Gesellschafterkonflikte lösen: Praktische Tipps für eine harmonische Zusammenarbeit.

Fazit

Gesellschafterkonflikte haben unterschiedliche Ursachen, häufig ist der Grund, dass es zu wenig gemeinsames Verständnis über die Zusammenarbeit gibt und sich die Gesellschafter nicht damit auseinandersetzen, was sie tun, wenn dunkle Wolken am Horizont auftauchen.

Ein Gesellschafterkonflikt ist aber noch nicht das Ende von allem – selbst wenn der Konflikt nicht vorweggenommen werden konnte, gibt es immer noch jede Menge Möglichkeiten, die entstandenen Knoten wieder zu lösen.

Konfliktmanagementtrainings

mit Melanie Berger

Besser gelöste Konflikte bedeuten mehr Erfolg.

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