a feather on a red surface

Die Globalisierung bringt es so mit sich, dass viele von uns plötzlich mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten (müssen?). Doch was passiert dann meistens, wenn so unterschiedliche Werte und Normen aufeinandertreffen? Richtig – es scheppert. Damit das nicht passiert, ist es eine gute Idee, die kulturelle Sensibilität zu stärken, denn sie ist einer der Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Kulturen (also wenn man ein Ergebnis möchte).

Was ist kulturelle Sensibilität?

Stell dir vor, du bist auf einer Party und kennst keine Menschenseele (jetzt hätte ich fast "kein Schwein" geschrieben). Die Gespräche sind in einer Sprache, die du nur bruchstückhaft verstehst, und die Bräuche sind dir total fremd. So fühlen sich die meisten, wenn sie in einem Team arbeiten, dessen Kultur ihnen noch nicht so vertraut ist. Kulturelle Sensibilität bedeutet, diese Unterschiede zu erkennen, und angemessen darauf zu reagieren. Es geht also - einfach gesagt - darum, sich in die Lage anderer zu versetzen und deren Perspektive zu verstehen.

Warum ist kulturelle Sensibilität wichtig?

Kulturelle Missverständnisse sind oft die Wurzel von Konflikten. Ein simples Beispiel: Während in manchen Kulturen direkter Augenkontakt als Zeichen von Ehrlichkeit und Interesse gilt, wird er in anderen als aggressiv empfunden.

Ohne kulturelle Sensibilität können solche Unterschiede ratzfatz zu Spannungen führen. Da die kulturelle Identität etwas ist, was stark in uns verankert ist, sind diese Konflikte dann auch ziemlich deftig. Falls du schon mittendrin steckst: Hier findest du übrigens Tipps zum Führen von multinationalen Teams und hier geht es zum Überblick über das Thema Interkulturelle Konflikte lösen.

  • Hast du schon mal erlebt, dass ein Missverständnis aufgrund kultureller Unterschiede entstanden ist?
  • Wie hast du reagiert und was hast du daraus gelernt?

Praktische Tipps zur Steigerung der kulturellen Sensibilität

  1. Wissen ist Macht: Informiere dich über die Kulturen deiner Kollegen. Das heißt nicht, dass du ein Experte für jede Kultur sein musst, aber grundlegende Kenntnisse helfen enorm. Wusstest du zum Beispiel, dass man in Japan Visitenkarten mit beiden Händen überreichen sollte?
  2. Aktives Zuhören: Hör aufmerksam zu und beobachte. Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Frag nach, wenn du unsicher bist, und zeig Interesse an den Erfahrungen und Meinungen deiner Kollegen. Könnte ja sogar lustig, überraschend oder interessant werden (Gott behüte!).
  3. Offenheit und Respekt: Zeig Respekt gegenüber allen kulturellen Praktiken und Bräuchen, auch wenn sie dir fremd vorkommen. Eine offene und respektvolle Haltung signalisiert deinem Gegenüber, dass du bereit bist, von ihm zu lernen. Übrigens eins der besten Dinge, wenn du das tust: Ihr könnt plötzlich gemeinsam viel mehr Feste feiern, als sie ein Kulturkreis alleine hergibt 😉
  4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Sei bereit, deine eigenen Verhaltensweisen anzupassen. Flexibilität ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche. Wenn du merkst, dass etwas nicht funktioniert, ändere deinen Ansatz. Wenn das nicht funktioniert, liegt das zuweilen an irgendwelche Barrieren oder Glaubenssätzen - die kann man zum Beispiel in einem Coaching wunderbar bearbeiten.
  5. Training und Workshops: Nimm an interkulturellen Trainings und Workshops teil. Die bieten wertvolle Einblicke und praktische Übungen, um deine kulturelle Sensibilität zu verbessern. Du wirst einige Überraschungen erleben und plötzlich verstehen, warum der Kollege aus einem anderen Land das letzte Mal so beleidigt war nach der Besprechung.
  6. Kenne deine eigenen kulturellen Eigenheiten: Bist du dir bewusst, wie dein kultureller Rucksack aussieht? Auch mal spannend, sich das anzusehen. Erhellend: Frag' mal Kollegen aus einer anderen Kultur, wie sie dein Verhalten wahrnehmen und interpretieren und was sie so gar nicht nachvollziehen können.
kulturelle Sensibilität

Fazit: Der Weg zu einer harmonischen Zusammenarbeit

Kulturelle Sensibilität ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der Einstellung und des Engagements. Indem du dich und dein Team dafür sensibilisierst, könnt ihr Missverständnisse vermeiden und Konflikte proaktiv verhindern. Am Ende profitieren alle davon – das Team, die Firma und du selbst.

Konfliktmanagementtrainings

mit Melanie Berger

Besser gelöste Konflikte bedeuten mehr Erfolg.

In zwei Tagen zu erfolgreicheren Projekten und zufriedeneren Mitarbeitern.

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